Ein Netz, das trägt

von Tanja Dünnfründ

Die Klientin stellt ihr Netzwerk mit allen Personen aus dem beruflichen und privaten Kontext auf. Zur Bearbeitung eines konkreten Anliegens werden nun zentrale Personen identifiziert, die sie in der bestehenden Situation unterstützen können. So entsteht ein neues, verkleinertes Netzwerk, das die Personen und ihr Unterstützungspotenzial mit Bezug auf das anliegende Thema erfasst. Basierend auf diesem Subnetzwerk plant die Klientin die nächsten Schritte zur Lösung ihres Anliegens unter Einbeziehung der Kontakte.

Anwendungsbereiche

Berufliche Neuorientierung

Dieses Tool passt gut in die vierte, die Change-Phase des COACH-Modells und eignet sich besonders bei der beruflichen Neuorientierung, im Fall von Konflikten, bei der Lösung von neuartigen Problemstellungen, bei Klienten, die Schwierigkeiten haben, Hilfe anzunehmen – und hat insbesondere weibliche Klienten als Zielgruppe.

Zielsetzung | Effekte

Größe und Tragkraft des eigenen Netzwerks

„Ein Netz, das trägt“ kann Klienten die Größe und Tragkraft des eigenen Netzwerks vor Augen führen. Die Methode kann in konkreten Situation angewendet werden, um Möglichkeiten der Unterstützung aus dem eigenen Netzwerk zu identifizieren und annehmen zu können. Darüber hinaus eignet sie sich für die Selbstanwendung in zukünftigen Situationen. Ein Nebeneffekt ist eine Art „Kategorisierung“ der eigenen Kontakte mit Hinweisen, in welcher Form diese die Klienten unterstützen, aber auch von diesen unterstützt werden können.
 

Das Tool "Ein Netz, das trägt" erschien im Coaching-Magazin, 3/2010, S. 39–41.

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